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Anonymous

Mit Tiotropium/Olodaterol steht eine neue, 24 Stunden wirksame LAMA/LABA-Fixombination zur Behandlung von Patienten mit COPD kurz vor dem Start. Eine frühzeitige duale Bronchodilatation vermag den Lungenfunktionsverlust wirksam aufzuhalten.

Selbst COPD-Patienten mit kaum beeinträchtigter Lungenfunktion (FEV1 ≥ 80
%) zeigen bereits eine deutlich geringere Aktivität als Leidensgenossen mit chronischer Bronchitis ohne COPD, erklärte Dr. Justus de Zeeuw, Köln. Schon in diesem GOLD*-Stadium 1 ist deshalb eine Therapie angezeigt, um die Abwärtsspirale aus zunehmender Luftnot und schwindender Belastbarkeit zu durchbrechen.

Den stärksten jährlichen Lungenfunktionsverlust beobachtet man im GOLD-Stadium 2 (FEV1 50-80%), in dem sich das Gros der COPD-Patienten in der Hausarztpraxis befindet. In diesem Stadium empfiehlt die aktuelle GOLD-Leitlinie bereits eine Dauertherapie. Dabei sollte man von Beginn an eine maximal erreichbare Bronchodilatation anstreben, betonte Dr. de Zeeuw.
Kandidaten für diese duale Therapie identifiziert der Pneumologe mit der Frage, ob sie noch mit Gleichaltrigen Schritt halten können. Wer dies nicht mehr schafft, wird mit einer Kombination von zwei langwirksamen Bronchodilatatoren (LAMA/LABA) behandelt.

Dazu bietet sich z.B. die Kombination des bewährten Muskarin-Rezeptor-Antagonisten Tiotropium (Spiriva®) mit dem ebenfalls 24 Stunden wirksamen Beta-2-Agonisten Olodaterol (Striverdi®) an. In den Studien ANHELTO 1 und 2 erhöhte sich schon mit Tiotropium allein der FEV1-Wert** um etwa 200 ml, Olodatorol steuerte weitere 100 ml bei, erklärte Prof. Dr.
Michael Dreher, RWTH Aachen.

Inzwischen liegen auch erste Ergebnisse aus dem Phase-III-Studienprogamm TOviTO® für die als neue Dauertherapie der COPD geplante Fixkombination. Sie belegen eine rasch einsetzende und über 24 Stunden anhaltende Verbesserung der Lungenfunktion.. Zudem vermag Tiotropium/Olodaterol die Atemnot auch im Alltag zu reduzieren, die Lebensqualität zu verbessern und den Verbrauch an Bedarfsmedikation zu reduzieren. Die neue Fixkombination, für die inzwischen die europäische Zulassung beantragt wurde, wird im Respimat® angeboten, der mit einer lang anhaltenden Sprühwolke die Inhalation erleichtert.

Dr. med. Dorothea Ranft (dra)

*global initiative for chronic obstructive lung disease

**FEV1-AUC0-3

Quelle: Fachpresse-Veranstaltung Boehringer Ingelheim, 19.03.2015
 
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Arztwahl: Darauf sollten Patienten mit chronischer Atemwegserkrankung achten

Jeder, der von einer chronischen Erkrankung betroffen ist, benötigt auch

eine dauerhafte Therapie. Der Erfolg hängt zum einem von dem behandelnden

Arzt ab. Denn dieser stellt die Diagnose und empfiehlt abhängig von dem

Gesundheitszustand eine bestimmte medikamentöse und nicht-medikamentöse

Therapie. Aber auch der Betroffene ist in einem nicht unerheblichen Maß an

einer erfolgreichen Behandlung beteiligt, indem er die Empfehlungen des

Arztes befolgt und sich an die Einnahme der Medikamente hält. Vertrauen ist

in so einer Situation essenziell. Daher ist es besonders für Patienten mit

chronischen Atemwegserkrankungen wichtig, den richtigen Arzt zu finden, dem

sie auch vertrauen können.

Ein Kriterium ist Zeit. Ärzte, die bei Patienten erstmals Asthma, COPD oder

ein Lungenemphysem feststellen, sollten sich auf jeden Fall genügend Zeit

nehmen, um die Diagnose verständlich zu erklären. Dabei sollte der Mediziner

vor allem auf den Schweregrad der Erkrankung, die Therapie und die

Auswirkungen auf die künftige Lebensqualität eingehen. Beispielsweise sollte

der Patient bei der Diagnose Asthma darauf hingewiesen werden, dass diese

Erkrankung zwar nicht heilbar ist, er aber ein weitgehend normales Leben

führen kann, wenn er seine Medikamente konsequent einnimmt.

Anschließend sollte der Arzt auf die verordneten Arzneimittel eingehen und

den Betroffenen deren Wirkung und die richtige Anwendung erläutern. Der

Mediziner sollte darauf achten, dass der Patient auch mit der Anwendung des

Medikaments zurechtkommt. Denn wenn der Patient das verordnete Arzneimittel

nicht richtig einnimmt, leidet der angestrebte Therapieerfolg. Es empfiehlt

sich, die Patienten zu schulen und diese Schulungen in regelmäßigen

Abständen zu wiederholen.

Ärzte sollten zudem die Betroffenen darüber informieren, was zu tun ist,

wenn sich die Atemwegserkrankung verschlechtert, und ihnen einen Notfallplan

aushändigen. Auf diesen Merkblättern sollte erklärt werden, wie die

Medikamentendosis in einem Notfall zu erhöhen ist und wann ein Arzt

aufgesucht werden sollte. Zusätzliche Informationen über angebotene

Schulungen, Rehabilitationsmaßnahmen, Patientenorganisationen sowie

Raucherentwöhnungskurse und Ernährungsberatungsstellen sind wünschenswert.

Kontrolluntersuchungen

Ein guter Arzt sollte auch aufmerksam sein. So sollte der Mediziner bei den

regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beispielsweise auf das Körpergewicht

seiner Patienten achten. Insbesondere bei COPD-Patienten ist dies sehr

wichtig, denn gerade bei diesen besteht aufgrund des für das Atmen

erforderlichen hohen Energiebedarfs ein hohes Risiko abzumagern. Übergewicht

dagegen belastet das Herz-Kreislauf-System, die körperliche

Leistungsfähigkeit und erhöht das Risiko für Diabetes.

Doch auch die Mitwirkung der Betroffenen ist wichtig. Diese sollten immer

bestrebt sein, informierte Patienten zu werden. D. h., sie sollten mit ihrer

Erkrankung eigenverantwortlich umgehen können. Das Wissen hierfür müssen

sich die Patienten jedoch selbst erarbeiten.

@curado.de
 
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Ich bin mal gespannt wie mein neuer LUFA ist. Mein alter hatte leider einen Hirnschlag und kann nicht mehr praktizieren
 
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Anonymous

Leider habe ich das mit dem Schlaganfall von meiner Ärztin erfahren. Noch habe ich keinen Termin gemacht. Er ist bist spätestens Dezember fällig.
 
A

Anonymous

Kann man echt nur sagen:
Komm aus der Kurve, damit der Termin noch passt.
Lieber früher als später...

Falls es so gar nicht passt mit dem Zwischenmenschlichen...

aber Du scheinst Dich ja auszukennen, muss ich dir wohl alles nicht schreiben...
 
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Nein, habe viel gelesen und mich erkundigt. War auch schon in der Reha wegen Copd
 
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Anonymous

Du scheinst dich ja auch bestens auszukennen. Seit der Diagnose, habe ich mit mir gehadert und auch gedacht, warum ich?
 
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