Geduld, Geduld, Geduld

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Diplomatin

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25 März 2018
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So, nach über 35 Jahren Rauchen fühlt sich mein Suchtgedächtnis in den letzten Wochen ein bisschen gelackmeiert, zündete ich mir doch zu jeder Tages- und manchmal Nachtzeit eine Zigarette an. Ich rauchte aus Langeweile und in stressigen Situationen. Und jetzt gibt‘s das nicht mehr! Der Wunsch zu Rauchen, der Schmacht, ist hin und wieder da. Da heißt es: Geduld! Das, was ich mir über 30 Jahre zugemutet habe, verschwindet nicht von heute auf morgen, nur weil ich jetzt einen anderen Weg eingeschlagen habe. Das Suchtgedächtnis will rauchen, der Verstand sagt: Geduld! Vielleicht ist der Schmacht auch noch morgen da, oder in drei Wochen oder in drei Jahren. Aber es wird weniger. Das Nichtrauchen an sich ist eine riesige Belohnung: keine stinkenden Fingerkuppen mehr, keine kalten Hände oder Füße, nicht mehr dieses „Ich muss jetzt eine rauchen“, wenn man eine Stunde oder - oh Schreck - länger „auf Entzug“ ist. Also: Geduld! Und diesen Weg als Nichtmehrraucher weitergehen, Tag für Tag. Woche für Woche. Jahr für Jahr.
 
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