Niko, Grima, Trieb, Rauchdruck, Affe: ich WILL aber

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A

Anonymous

... und lass Dich nicht von dem Mistkerl runterziehen,
... versohle Niko den Hintern- schick ihn bis nach Venezuela...

Loewin meinte:
Manchmal frag ich mich, ob das Rauchen schizophren macht ?? :denk3

Wir ALLE sprechen immer von "Ihm" ..... dem Nikotinmonster .....


Aber eigentlich gibt es "IHN " doch gar nicht :zahn

Es sind alles NUR Gedanken - mehr nicht ! :lach3


In diesem Sinne ..... fröhlich sein und weiter nichtrauchen !! :tanz3 :floet

Stollentroll meinte:
Schizophren stimmt nur in gewisser Hinsicht.
Vieles wird einfach durch eine personifizierung verständlicher. Gefühle werden dadurch greifbarer, wenn man dem wortlosen Zwiegespräch zwischen Bewußtsein (Also dem "Ich") und dem triebgesteuerten Unterbewußtsein ("Der Affe auf der Schulter", "Niko", "Grima Schlangenzunge") nicht nur Wirkungen und Beweggründe zuordnet, sondern durch Akteure und Worte eine rational greifbarerere Form gibt.
Schon die Einsortierung als Gedanken ist eigentlich eine Transponierung - das meiste sind einfach nur Gefühle, die eben weil wir meistens darauf rein unterbewußt, also unkontrolliert, reagieren so gefährlich für den Entzug sind.

@fini: sorry für die metaphysischen Diskussionen in Deinem TB, das hatte sich grade so angeboten :blume
 
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Anonymous

Ich greife hier einen Gedanken auf, der mich schon länger beschäftigt...

Manche nennen ihn Günther, den inneren Schweinehund, den Rauchteufel (der ins Öhrchen flüstert/brüllt)
wie kommt sowas?
Rainer hat eine schlüssige Erklärung gegeben.

Ich beschäftige mich ja außer mit dem Rauchstopp noch mit Abnehmen.
Auch so eine triebgesteuerte, suchtgefährdete Handlung: Essen. Vor allem dann, wenn wir auch noch das Rauchen stoppen.
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit einem Buch der Psychologin Maja Storch "das Ich-Gewicht".

Ihr Ansatz ist ein ähnlicher, wie der von Rainer- den finde ich für mich ganz gut (das Nikomännchen finde ich ganz putzig- selbst wenn ich es MONSTER nenne).
Danach werden wir vom bewussten Verstand UND dem Unbewussten gesteuert. Letzters ist meist etwas schneller- es ist evolutional "älter" und auch schneller. Es drückt sich über Gefühle und Bilder aus. Der Verstand formuliert, argumentiert.
Wenn beide nicht dasselbe wollen, kommt es zu Diskrepanzen im Willen. Der Verstand sagt beispielsweise: Hör auf zu rauchen- Dein Husten ist erbärmlich.
Das Unbewusste blitzt viel schneller rein: Verzicht ist Scheiße! Will ich nicht- wo bleibt der Genuss?

Auf diese Weise erklärt sie, warum es so schwer ist, manche Vorsätze einzuhalten: mit der nackten Willenskraft.
Schafft man es aber, das beide Instanzen sozusagen "an einem Strang ziehen", dann stützen sie sich gegenseitig.
Es ist nicht mehr schwer, das durchzuziehen- denn keiner von beiden Torpediert mehr den anderen.

Tina schreibt oft von: man hat mir gesagt- ich müsse aufhören.
Klar- der Verstand sieht es ein- das Unbewusste aber nicht. So funktionierte der Rauchstopp nicht.
Seit sie aufhören WOLLTE (selbst- und offenbar mit beiden Instanzen), klappt das. Rauchstopp ist relativ einfach und macht Spaß.

Soweit meine Gedanken dazu...

Was meint Ihr denn dazu?
 

Stollentroll

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:bb.gif :klasse :hdl :hug1 :hello1 :stolli

(Ha- Mein Bewußtsein kann sich auch komplett Durch Bilder ausdrücken !)
 

oldie

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Stollentroll meinte:
:bb.gif :klasse :hdl :hug1 :hello1 :stolli

(Ha- Mein Bewußtsein kann sich auch komplett Durch Bilder ausdrücken !)

so gefällst du mir ...Rainer :hicks

machmal denke ich bei deinen beiträgen......um alles zu verstehen müsste ich bei wikipedia nachlesen :floet :floet :hehe

is nicht böse gemeint :X
 
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Anonymous

Ja, Rainer ist sehr belesen. Er weiß fast auf alles eine Antwort. Ich finde das super.

Ja Silke, auch ich kann mir Niko bildlich vorstellen, wie er so auf der Schulter hockt und einem die Ohren vollbrabbelt.
 
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Anonymous

Wie unterschiedlich wir sind.
Ich konnte es nie so richtig. Mit der Erklärung von Frau Storch komme ich besser klar.

Was ich auch festgestellt habe- rein von der Philosophie her:
Ich kämpfe nicht gegen Niko, den Lungenkrebs oder sonstwas,
sondern für mehr Lebensqualität, mehr Atemluft, größeren Aktionsradius beim Walken...

Es ist ein Unterschied- ob wir den Kampf "positiv" oder "negativ" kämpfen.

MEINE Erfahrung, wohlgemerkt. Siehe oben- wir sind unterschiedlich.
 
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Anonymous

:sonne , ja ich will....und solange ich nicht ganz wirklich wollte...sondern sollte, musste und und und ....ging nix!!!
:keine
fini
 

Happy

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Der Wille ist in meinen Augen der entscheidende Punkt.
Was ich will oder auch nicht will, mache ich oder mache ich nicht.
Mein Leben hat sich in den letzten 6 Jahren sehr verändert, ich habe kämpfen gelernt aber so richtig, und habe immer wieder die Erfahrung gemacht, was ich wirklich WILL, schaffe ich auch.
Klar hat das mit Veränderungen, Umstellungen, evtl. Einschränkungen ect. zu tun, aber dazu muss man dann auch bereit sein wenn man etwas wirklich will.
Ob nicht mehr Rauchen, Abnehmen, mehr Sport machen, ect. all das sind Veränderungen in unserem Leben, und man muss die Sache wollen und auch bereit sein den neuen Weg zu gehen.
Neue Wege sind nicht immer einfach, man lernt diese neue Wege ja erst kennen, man sammelt neue Erfahrungen, man spürt öftres auch mal Angst und ist unsicher, ABER man kann mega mäßig stolz auf sich sein wenn man einen Neuen Weg geht, und ihn durchmaschiert egal was kommt.
 

oldie

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ich denke auch das der WILLE zählt und sonst nichts......bei mir jedenfalls

ich habe in meinen schwangerschaften auch nicht geraucht aber ganz klar nur auf das rauchen verzichtet

das ist ein riesen unterschied zu jetzt

nun ist es das erste mal für mich das ICH NICHT MEHR RAUCHEN WILL

und wenn ich was nicht will odder will :lach2 hui hui :blume
 

joaner2

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Hallo,
ich denke nicht der Wille alein reicht sondern das Bewuste ins unterbewustsein zu tranportieren.
Ja ich sehe schon eure fragende Gesichter und qualmende Köpfe.:null plan
Meine damit es reicht nicht nur sich darüber bewust zu sein das man mit dem Rauchen aufhören will sonndern auch einen Weg zu finden den Wunsch auch ins Unterbewustsein zu bringen so das das andere ich auch davon überzeugt ist es zu wollen. Wenn man das geschaft hat kann man das Unterbewustsein dazu benutzen seinen Willen durchzusetzen.
Es ist leider mal so das wir mehr durch das unterbeweustsein gesteuert werden und das ist meistens gut so sonnst wären wir nur logisch und würden wie roborter handeln.Und würden keine Gefühle zeigen.

Anja
 

der clan

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Mir persönlich gefällt der Gedanke mehr, dass man mit seinem eigenen Willen entscheidet, ob man raucht oder nicht. Ich möchte das nicht auf das Unterbewusstsein schieben, wenn ich es nicht schaffen sollte....das wäre mir eine zu leichte Ausrede.
Ich handle, ich schaffe, ich bin und bleibe (hoffentlich) clean. Meine Entscheidung. Immer wieder auf ein Neues!. :hello1
Ja, zereisst micht.... :)
 

Loewin

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Ostwestfalen
Ich sehe das ebenso :klasse


Wobei ich bei all meinen vorherigen, halbherzigen Aufhörversuchen auch immer an ein "Nikotinmonster" geglaubt habe - erst bei dem Rauchstopp im Juli 2010 wußte ich, dass ich niemals gegen dieses "imaginäre Monster" gewinnen könnte, sondern nur, wenn ICH mit meinen eigenen Gedanken und mit meinem Willen und mit meiner Entscheidung GEGEN das Rauchen Schluss damit machen kann und wenn ich einen triftigen Grund habe, wofür es sich lohnt, die Gewohnheiten umzuändern. :blinzel
 

Happy

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der clan meinte:
Mir persönlich gefällt der Gedanke mehr, dass man mit seinem eigenen Willen entscheidet, ob man raucht oder nicht. Ich möchte das nicht auf das Unterbewusstsein schieben, wenn ich es nicht schaffen sollte....das wäre mir eine zu leichte Ausrede.
Ich handle, ich schaffe, ich bin und bleibe (hoffentlich) clean. Meine Entscheidung. Immer wieder auf ein Neues!. :hello1
Ja, zereisst micht.... :)

Dito, so sehe ich es auch, und so empfinde ich es auch.

Ich alleine entscheide was ich will, nicht mein Unterbewusstsein.
Wenn ich es schaffe, habe ich es mit meinem Willen geschafft, schaffe ich es nicht, hat mein Wille versagt, also ich.
Ich alleine bin dafür verantwortlich.
 
A

Anonymous

der clan meinte:
Mir persönlich gefällt der Gedanke mehr, dass man mit seinem eigenen Willen entscheidet, ob man raucht oder nicht. Ich möchte das nicht auf das Unterbewusstsein schieben, wenn ich es nicht schaffen sollte....das wäre mir eine zu leichte Ausrede.
Ich handle, ich schaffe, ich bin und bleibe (hoffentlich) clean. Meine Entscheidung. Immer wieder auf ein Neues!. :hello1
Ja, zereisst micht.... :)

:dafuer.gif :post.gif :danke

Genauso in dieser Richtung denke ich auch.
Klar das Unterbewußtsein hat daran auch zu knabbern... sonst würde man als frischer NMR Nachts nicht
vom Rauchen träumen.
Es war mein Wille aufzuhören,es war meine Willensstärke durchzuhalten
und es ist meine Entscheidung rauchfrei zu bleiben... PUNKT !!!

:keine

Die TINA grüßt...
 
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