Pino`s Tagebuch

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Huhu Pino,

und hah ich bin die erste, die dir zur ersten zweistelligen Zahl gratulieren darf! :rose

10 Tage hast du nu schon rauchfrei gemeistert! :blume
Richtig super und immer weiter so!
:bumm22 :friendsc :gutxy :troet :bumm22

:laola :laola :laola
 
Hallo ihr Lieben,
ich wollte mal ein kleines Lebenszeichen von mir geben. Es fällt mir teilweise nicht leicht, nicht mehr zu rauchen, aber bis jetzt bin ich eisern und ich hoffe auch, dass es so bleibt. Ich bin fast täglich hier im Forum und lese die Rauchfrei Tagebücher. Es tut mir sehr gut und ich bin froh, dass es das Forum gibt. Es motiviert mich besonders dann, wenn ich mal wieder zu kämpfen habe. Am meisten nervt mich meine Gewichtszunahme von mittlerweile 4 Kilo. Ich achte seit dem Rauchstopp so doll auf mein Gewicht und dass obwohl ich ständig Hunger habe und dennoch kommen die Kilos. Ich nasche nicht und nichts. Hoffe, dass es nicht so weiter geht. Wann hat denn die Gewichtszunahme bei euch gestoppt? Könnt ihr ungefähr sagen, nach welcher Zeit es sich eingependelt hat?

Lieben Gruß eure Pino

:lmaa :enr1 < die finde ich soo klasse......ich könnte sie jeden Tag setzen
 
Hallo Pino-
als erstes mal: Respekt für 40 rauchfreie Tage- Hut ab- gut gemacht.

Klar, der Körper muss sich umstellen durch den Nikotinentzug.
Der Grundumsatz ist bei Vielen niedriger, so kommts zur Gewichtszunahme.
Das pendelt sich ein, es ist aber unterschiedlich wie lange das dauert.
Manchmal bleiben auch ein bis drei Wohlfühlkilos, die aber dann auch nichts ausmachen.

Liebe Grüße
die Murmel
 
Hallo Pino,

Respekt zu vierzig Tagen in ehrlich erkämpfter Freiheit! Gratuliere!
Ich habe das am Anfang so gehalten: Bis ich mich ausreichend stabil fühlte, hab ich einfach nicht auf das Gewicht geachtet. Das war dann irgendwo so bei fast vier Monaten, dann hab ich mich um die nächste Baustelle gekümmert.
Bitte denk dran, zwischen 40 und 50 Tagen irgendwo kommt manchmal noch ein kleiner Anstieg beim Verlangen, über fünfzig irgendwo soll es dafür dann wieder merklich leichter werden. Außerdem, denk bitte dran, Dich selbst mal ordentlich zu loben für die Riesenleistung.
Bitte bleib weiter am Weg.

Alles Liebe,
Robert
:eva_rob
 
Hallo ihr Lieben, :hello1
vielen, vielen Dank für die lieben Antworten. Das Forum tut mir echt gut. Auch für den Hinweis mit dem Anstieg vielen Dank. Es fällt mir immer noch täglich sehr schwer nicht zu rauchen. Am Schwierigsten ist es für mich nach Situationen die mich in irgendeiner Art gestresst haben. Gestern war es z. B. so, als ich ein langes und anstrengendes Gespräch bei der Krankenkasse hatte und danach aus dem Gebäude der Krankenkasse ging, oder eben wenn ich die Behandlungen im Krankenhaus hinter mir habe. Irgendwie ist es so, als wenn mein Körper, oder mein Hirn meint mit der Zigarette endlich die benötigte Entspannung zu finden. Da hilft dann echt nur meine eigene Willensstärke. Ich sage mir dann immer: Gift ist auch keine Lösung und macht es auch nicht besser. Was mir immer gut tut, ist wenn ein Raucher der gerade nicht raucht in meiner Nähe ist, z. B. in einer Schlange an einer Kasse oder einer im Geschäft an mir vorbeigeht. Ich finde die Leute stinken ganz entsetzlich. Die stinken so ekelhaft!! Dann denke ich immer, nein so willst du nie, nie wieder stinken. Ich habe immer tolle Düfte und Weichspüler benutzt, aber rückblickend kann ich nur sagen, dass Geld dafür hätte ich mir echt sparen können. Der Nikotingestank, ja auch dann wenn man draußen geraucht hat, überdeckt einfach alles. Diese Situationen machen mich dann stark und bestätigen meinen Entschluss nicht mehr zu rauchen.

Lieben Gruß
Pino :sunflower (die jetzt duschen geht und anschließend wieder schöne Body butter benutzt und nicht mehr nach Niko stinkt :juhu1 )



:enr1 :lmaa < Die müssen sein. Ich liebe sie. :lach3
 
Pinoline meinte:
:enr1 :lmaa < Die müssen sein. Ich liebe sie. :lach3
Stimmt genau, die müssen einfach sein.

Sag mal, womit belohnst Du Dich eigentlich fürs Durchhalten? Ist da eh was? Das wär schon wichtig, dann fällt es Dir vielleicht leichter?
 
Hallo Robert,
ne leider belohne ich mich nicht. Durch meine gesundheitlichen Probleme müssen wir leider jeden Groschen zweimal umdrehen und kämpfen uns von Arztrechnung zu Arztrechnung. Mein Trost ist immer der Blick auf meinen Ticker. Da freue ich mich über die gesparte Geldsumme. Wir machen nichts anderes mehr als die Arztrechnungen zu bezahlen und haben uns dadurch extrem eingeschränkt. Jetzt brauche ich wegen der blöden Raucherei wenigstens kein schlechtes Gewissen mehr zu haben.
Ich habe meine Zigaretten immer selber gedreht und habe so ca. 30 am Tag geraucht. Gekauft habe ich immer die West Dose für 13,50 €, in der 70 gr. sind. Dann kamen da ja noch die Hülsen zu. Ich würde gerne mal wissen wie viele Zigaretten ich aus einer Dose wohl bekommen habe. Ich habe das nie nachgeguckt. Weiß das einer von euch?
Irgendwie hatte ich gedacht, ich würde durch meinen Rauchstopp mehr Geld einsparen können. Ich meine hundert Euro im Monat mehr zu haben, ist ja auch schon viel, aber ich dachte halt, dass es noch mehr wäre.

Lieben Gruß
Pino
 
Pino,

Eine Belohnung muß nicht notwendigerweise etwas finanziell aufwendiges sein, der wesentliche Punkt ist der:
Wir hatten als Raucher viele Rituale mit und um die Zigarette, das will ersetzt sein. Und zur Belohnung für eine überstandene Situation könntest Du eben ein "Ritual" durchziehen, etwas machen, was Du magst.
Dir beispielsweise Zeit für etwas nehmen, was Du gerne machst. Vielleicht spielst Du ja gerne mal eine Runde in der Spielhalle? Ich weiß ja auch nicht, was Du so gerne machst, aber ich denke, der Trick liegt darin, irgend etwas ganz bewusst für sich zu machen, weil man eben etwas anderes nicht mehr gemacht hat. Macht das Sinn für Dich, kannst Du damit was anfangen?

Alles Liebe,
Robert
 
Hallo Pino!

Auch von mir herzlichen Glückwunsch zu 40 Tagen ohne Qualm!

:bumm22

ich habe zeitweise auch selber gedreht, aber wieviele Zigaretten ich aus einem Päckchen Tabak bekommen habe weiß ich leider auch nicht mehr.

LG
Hagebutte
 
Hagebutte meinte:
...ich habe zeitweise auch selber gedreht, aber wieviele Zigaretten ich aus einem Päckchen Tabak bekommen habe weiß ich leider auch nicht mehr. ...

Ich habe nie gedreht, weil ich die Tabakskrümel im Mund nicht mochte.
Aber den Turmwalt habe ich gerade gefragt- der sagte mir, seine Zigaretten hätten ca. 1 Gramm gewogen.
40 gr-Päckchen = 40 Zigaretten.

Ist ja dann einfach... :p

Ob die Gestopften wohl vom Gewicht her ähnlich sind?
 
Hallo ihr Lieben, :wink:
vielen Dank für eure Antworten.
Ja, das mit dem Belohnen ist immer so eine Sache. Es ist nicht immer einfach. Ich versuche schon einigermaßen freundlich mit mir umzugehen, doch dass klappt oft nicht so gut. Mir hat ja immer die Zigarette nach den Behandlungen im Krankenhaus wahnsinnig doll gefehlt. Das letzte mal sagte mein Mann vor der Behandlung, dass der Kaffe aus dem Automaten, der im Wartezimmer steht, sehr lecker ist. Eigentlich trinke ich überhaupt keinen Kaffee, aber da hatte ich mir vorgenommen nach der Behandlung mal einen latte macchiato zu probieren und der war dann tatsächlich ausgesprochen lecker. So werde ich mich jetzt in Zukunft immer nach den Behandlungen noch ein paar Minuten ins Wartezimmer setzen und die unterschiedlichen Kaffeearten durchprobieren. Ich merkte, dass ich dabei etwas runter kam und mich etwas entspannen konnte. Als ich dann die Klinik verlassen habe und vor der Tür Rauchen standen, versuchte ich mir einzureden, dass sie mir leid tun. Ich war froh, dass ich nun nicht dort stehen musste. Ja, so hangel ich mich durch mein neues Nichtmehrraucherleben. Ist schon komisch nach so vielen Jahren.
Was immer total klasse ist, ist wenn meine Mutter, die 81 Jahre alt ist und die ich über alles liebe, mir sagt, dass sie sooo stolz auf mich ist. Sie hätte mir nicht zu getraut, dass ich wirklich aufhöre. Wenn sie das dann so zu mir sagt, dann berührt es immer mein Herz. Mein Vater ist mit 53 Jahre an einem Herzinfarkt gestorben. Er war starker Raucher und das hat meine Mutter nach seinem Tod von mehreren Leuten auf einer ganz taktlosen Art zu hören bekommen. Wahrscheinlich freut sie sich deshalb noch mehr das ich nun nicht mehr rauche.
Ich wünsche uns allen einen schönen schmachtfreien und entspannten Abend.
Pino

:lmaa :enr1 :enrfp :)
 
Ach liebes Rauchfreitagebuch, heute weiß ich nicht mal mehr ob es richtig ist dich zu benutzen. Irgendwie habe ich einen ganz blöden Tag zu packen. Seit gestern habe ich wieder sehr starke Schmerzen im Nacken und an den Schädelknochen. Ich habe es satt mich täglich so durchs Leben zu quälen. Man sagt, dass man den Menschen die einem etwas Negatives angetan haben, vergeben soll und dass man sein Schicksal annehmen muss, doch ich habe heute mal wieder so einen Hass auf den Arzt der mir das angetan hat. :bummx Ich kann noch nicht verzeihen und will auch noch nicht vergeben. Ich bin traurig. Wenn die Schmerzen nicht ganz so stark wären, würde ich eben mal zum Strand gehen und mir den Kopf frei blasen lassen. Bei der heutigen Windstärke würde es recht schnell gehen. Meinen Fellnasen würde es bestimmt auch gut tun. Es gelingt mir heute auch nicht mich von den Schmachtatacken abzulenken. Ich bin so eingeschränkt. Ich habe heute extrem oft den Gedanken, dass wenn mein Leben eh so schei.. ist, spielt es irgendwie auch keine wirkliche Rolle ob ich nun Raucher bin oder nicht. Kommt es da nun noch drauf an. Ich weiß es im Augenblick nicht. Wenn ich jetzt stark bin und auch weiterhin nicht mehr rauche, kämpfe ich mit den Schmachtatakken und wenn ich wieder rauche, kasteie ich mich mit bösen Gedanken. Oh man, immer diese kopfinterne Selbstzerfleischung. Wie ich es im Moment auch mache, glücklich scheine ich heute wohl nicht mehr zu werden. :panik
Ich war schon immer ein sehr sensibler, mitfühlender und einfühlsamer Mensch, aber wie nah ich seit dem Nikotinentzug am Wasser stehe ist nicht mehr normal. Ich habe beruflich mit geistig und körperbehinderten Menschen gearbeitet und auch durch meine eigene Muskelerkrankung mit traurigen Schicksalsschlägen zu tun gehabt, aber so wie ich in den letzten Wochen mit anderen Menschen und Tieren mitleide geht nicht. Ich kann mich selber nicht mehr abgrenzen. Ich habe es nun schon zweimal gehabt, dass ich meiner Familie von zwei verschiedenen Hundeschicksalen erzählen wollte und ich dabei so doll geweint habe. Mir laufen dann dermaßen die Tränen, dass meine Familie mich verwundert anguckt. Ein anderes Mal habe ich alleine am Rechner gesessen und bei Facebook eine Gesichte von einem trauernden Hund gelesen und mir liefen wieder, wie so ein stürzender Bach, die Tränen übers Gesicht. Es ergeht mir aber auch so, wenn mich irgendwas positiv berührt. Das erlebe ich genau so intensiv und bin auch so stark berührt, dass mir die Tränen kommen. Ich weiß nicht ob ich durch den Ärztepfusch und dem ganzen drum und dran, was ja nun schon seit zwei Jahren geht, einfach total ausgebrannt und zermürbt bin, oder ob es tatsächlich der Nikotinentzug ist, oder vielleicht ja auch eine Mischung aus beidem.

Es winkt eine traurige und zweifelnde Pino :sorry2

:enr1 :lmaa :enrfp (Heute fallen mir meine Lieblingssmileys sehr schwer :cry1 )
 
Hallo Pino,
ich hoffe, dass Du heute wieder auf den Damm krabbeln konntest.
Denn Dein Beitrag ist ja von gestern.

Und: wozu ist ein Tagebuch denn gut, wenn man nicht auch solche Gedanken wie Deine gestrigen festhalten soll oder kann oder darf?
Ich verrate Dir was: mir fällt es immer leichter, Geschnisse anzunehmen, wenn ich sie verstehe.
Und weisst Du noch was? Dein "nah am Wasser gebautsein" ist häufig- frag mal Pierrotina und Einige Andere dazu.
Die Zigarette hat auch immer die Emotionen (welche auch immer- kann auch Wut, Zorn, Liebe außer Mitleid sein) sozusagen herunterdimmt.
Jetzt erlebst Du "Pino ohne Zigarette"- damit lernst Du aber umzugehen und Deine Umwelt auch.

Ich hoffe, dass es Dir heute besser geht und Du etwas Schönes für Dich tun kannst.

Liebe Grüße
die Murmel
 
Huhu pinoline,

mir ging es gefühlstechnisch ähnlich wie dir.
Ich war extrem nah am Wasser gebaut, gerade in den ersten Tagen, aber auch später noch.
Da hatte ich dann immer mal so Phasen, da war einfach alles blöd und doof und ka**ig....
Aber das ging dann irgendwann vorbei.
Ich beschreibe es gerne mal mit den Endorphinchens, die der Körper ja erst wieder
lernen muss zu produzieren. Das hat er nämlich ne zeitlang nicht gemusst, weil das
Nikotin da angedockt hatte, wo eigentlich die Endor. Da kann es dann schonmal passieren, dass anfangs nicht so viele
Endorphinchens im Körper rumschwirren.
Aber das geht bestimmt auch bei dir wieder vorbei.
:knuddel
Ich habe in der Zeit mit Schoki und Sport nachgeholfen (tu ich immernoch, wenns stressig wird und es drückt)!
Angeblich soll scharfes Essen auch Endorphinchen fördernd sein.
Lass dich aber nicht unterkriegen ja?
:enrfp
 
:post.gif Murmel und Lani!

Pino :blume genauso ist es.

"Frag mal Pierrotina" :blame :lach4 So ist es halt! Anfangs mußte ich mich selbst daran gewöhnen.
Früher war ich immer darauf bedacht, ja beherrscht und nicht zu emotional zu sein. :achwatt Inzwischen stört es mich nicht mehr so sehr.
Man lernt dabei auch viel über sich selbst. Es ist gut so! Ja, stimmt! So sehe ich es jetzt. Außerdem läßt das an Intensität nach.
Mach Dir nicht so viele Gedanken. Nimm Dich selbst, wie Du bist. Das hilft, versprochen! :knuddel
 
Pino :knuddel
deine Erkrankung und die Schmerzen tun mir wirklich leid. Aber es wird nicht besser werden,wenn du rauchst.
Ich habe ähnlich gedacht wie du (bin auch krank mit Schmerz) und habe nachgegeben. Gott,was habe ich mich hinterher dafür gehaßt.
Zigaretten sind nie die Lösung - nur ein zusätzliches Problem.

Nah am Wasser .... ich hab wegen jeder Kleinigkeit Rotz und Wasser geheult - am Schlimmsten,wenn es Tiere betraf -
Ich dachte,ich halte diesen "Weltschmerz" nicht aus -
das war die Zeit,wo ich mich auf mich fixiert habe.Ich mußte quasi viel für mich tun,damit ich überlebe (so war mein Gefühl).
Dieses Wohltun hat wohl die richtigen Botenstoffe freigesetzt,denn es ging dann schnell bergauf.

Meine Sinne sind allesamt mit mir Achterbahn gefahren - es war etwas anstrengend - aber auch da regulierte es sich plötzlich.

Nichtrauchen lief irgendwie lange parallel zu meinem Leben,es war wie ein Fremdkörper,manchmal auch ein Klotz am Bein.

Ich weiß nicht wann - ich merkte plötzlich,ich fühlte mich wohl,wurde stolz und es ging mir besser.
Klar "zickt" es im mir,immer wenn ich Stress habe...
Das nehme ich für mich als Wecker - so nach dem Motto .... hey Lilli,es ist an der Zeit,etwas für dich zu tun .... bring dich wieder ins Gleichgewicht.

Pino, für mich empfinde ich es so,dass es meine Aufgabe ist,mich im Gleichgewicht zu halten...tagtäglich.
Das ist aber keine Arbeit,sondern es tut mir gut.Ich bin viel ruhiger und ausgeglichener,ich meine,auch meine Schmerzen sind weniger.

Ich wünsche dir von Herzen,dass du auch erkennst und fühlst,wie schön es sein kann - halt durch,es geht aufwärts

liebe Grüsse Lilli :rose
 
bring dich wieder ins Gleichgewicht. ...

Besser kann mans kaum ausdrücken.
Ich hatte in meiner akuten Rauchentwöhnphase immer Bilder von Lucky Luke als Avatar.
Das wäre heute kritisch wg des Urheberrechts.
Jedenfalls spiegelte mein Avatar mein Innerstes wieder.
Und in jener Phase hatte ich Lucky Luke mit Jolly Jumper, seinem Pferd, auf einem Seil reitend.
Mein Leben fühlte sich an der Stelle wie gerittener Seiltanz an- das weiß ich jetzt wieder, wo ich diesen Satz mit dem Gleichgewicht lese...
 
Hallo ihr Lieben, :wink:
vielen lieben Dank für eure Antworten. Beim Lesen kamen mir schon wieder die Tränen. Das Fremde etwas uneigennützig für mich tun, berührt mich schon wieder sehr. Ich weiß gar nicht was ich außer Danke dazu sagen soll. Vielen Dank.
Es ist schön, dass ihr mir Mut macht. Ich habe mich in vielen eurer Zeilen wieder gefunden. Ich habe auch so das Gefühl den „Weltschmerz“ nicht mehr auszuhalten. Bin müde und ganz oft sehr traurig und in mich gekehrt. Das dieses Tief wahrscheinlich vom Nikotinentzug kommt, kann man sich ja kaum vorstellen. Aber ich werde jetzt erstmal daran festhalten und es so hinnehmen. Hoffentlich ändert sich das möglichst bald wieder. Ich bin ja nun „schon“ acht Wochen rauchfrei und hoffe, dass die Wolken sich bald verziehen. So wie ich jetzt reagiere mache ich mir und anderen das Leben ja extrem schwer. Wisst ihr ungefähr nach welcher Zeitspanne dieses extreme psychische Tief bei euch besser wurde? Nur so ca. . Ich bin z.Z. z. B. Auseinandersetzungen mit meinen erwachsenen Kindern nicht gewachsen und weil ich weiß, dass ich sofort wieder anfange zu weinen, lass ich es gleich ganz sein. Es ist natürlich auch keine Lösung, dass ich immer alles schlucke und hinnehme. Dadurch werde ich noch trauriger. Auch bei den Behandlungen in der Klinik kommen mir so oft die Tränen. Ich bin 48 Jahre alt und muss mich so langsam mal wieder in den Griff bekommen. :umfall

Heute war meine Tochter mit Enkeltochter bei mir. Meine Tochter raucht recht stark und obwohl sie immer draußen raucht, stinkt sie so doll nach Nikotin. Mir tut es ja immer gut, wenn andere so nach Rauch stinken. Ich empfinde es als so, so eklig. :eek:erks Das ist für mich immer die beste Motivation. Von da her ging das heute mit den Gedanken evtl. wieder zu rauchen besser. Ich würde mich freuen, wenn sie auch aufhören würde, aber ich weiß auch, dass es jeder selber entscheiden muss. Wenn ich was sagen würde, würde ich sie wahrscheinlich wieder nur nerven. :meckeropa


Ich wünsche euch einen schönen, entspannten und schmachtfreien Abend.
Pino :winke

:enr1 :lmaa :enrfp (heute gefallen mir die drei wieder besser :blah )
 
Wisst ihr ungefähr nach welcher Zeitspanne dieses extreme psychische Tief bei euch besser wurde?
ich bin mir nicht sicher,ob sich das von allein gibt,Pino.
Bei mir wars so um die 50-60 Tage rum,vielleicht auch etwas eher?!
Ich glaube aber,es lag an mir...
Ich habe angefangen,mich zu ändern - dadurch wurde es besser
Weißt du,ich bin ein paar Jahre älter als du und mir ist es sowas von egal,was andere von mir denken!
Nimm nicht soviel Rücksicht und mach dir nicht soviele Gedanken.
Wenn du denkst - dann bitte an dich!
Du wirst merken,es wird dir gut tun,wenn du dir was Gutes tust - deine Laune wird besser-
Zieh dich aus dem Loch raus!

Ich bin auch krank,kann nur noch wenig machen von den Dingen,die ich geliebt habe...
Und was bringt mir das,wenn ich alles verfluche?!Nichts,außer Magenschmerzen.
Inzwischen bin ich soweit,dass ich sage: es ist,wie es ist und es ist gut so.Ich brauch nicht viel,um zufrieden zu sein.
Seitdem gehts mir gut - daher kann ich dir nicht wirklich eine Zeit sagen.

Deine Zeit,wo es besser wird,ist wohl:
wenn DU lebst,die Vergangenheit ruhen lässt,verzeihst uuuuund bereit bist,zu sagen: so wie ich bin,ist es gut - hurra,ich lebe!
:freunde
 
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