Vorbereitung auf den Rauchstopp ist wichtig!

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ipsa

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Einen Tag x festlegen zum Aufhoeren und drauf hinarbeiten.
Vorbereitungszeit nicht zu kurz und nicht zu lange weg festsetzen, je nach innerem Drang.

 

WildeHile71

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Hallo ,

sorry , aber mir gehen so Videos echt gegen den Strich.

Damals als ich aufhörte zu Rauchen, da hab ich sie mir auch angeguckt.
Gebracht haben sie mir Nichts, eher im Gegenteil.
Ständig wurde man mit Rauchen und Zigaretten konfrontiert.
Dabei wollte ICH da nicht dran denken und es nicht immer vor die Nase gehalten bekommen.

Das Rauchen nicht gesund ist und schwere Schäden anrichten kann, war uns auch zu Raucher-Zeiten schon bewußt.
Mir war es egal ob es am Tabak oder am Nikotin liegt.
War es "Verallgemeinern " oder "Haarspalterei" ?

Mein Fazit :

Ohne den Willen geht es nicht.

Erst nach einer gewissen Zeit konnte ich mich mit Tabak und Nikotin in verbrannten und nicht verbrannten Zustand auseinander setzen.

Für frische NMR find ich es einfach "zuviel Inputt".

Sorry, aber so ist nun mal meine Meinung.
 

ipsa

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Schon klar, dass persoenliche zuwendung Mehr bringen kann.
War nur ein versuch infos einzubringen,
Weil andere Foren auch infoseiten bieten.
Is ja nicht meinjob hier.
Ihr werdet es schon besser wissen.
Viel spass bei der Arbeit. 🖐️
 

hemingway

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Wenn ich mal mein Erfahrung dazu geben darf:
"Psychoedukation" ist schon ok, fürs Großhirn .. aber sie reicht nicht. Die Ursachen für Sucht (und deren Erhaltung) liegen woanders, und da kommt "Wissen allein" nicht hin.

Mein Vorschlag wäre:
1) Großhirn bedienen. Psychoedukation, Wissensvermittlung, Wie oben.

2) Positiven Nutzen der alten Sucht als Lösungsversuch würdigen (ja, wirklich), die dahinterstehenden Emotionen und Bedürfnisse bis zum Anschlag würdigen, sie ernst nehmen. Alternativen suchen - echte, wirkliche...

3) Emotionszentren bedienen (Mittelhirn, mal grob vereinfacht):
  • Hervorragende Motivations- und Zielarbeit (Stichwort: S.M.A.R.T, ohne Negationen, mit maximal anziehenden Zielbildern - wenn man Bock auf etwas hat, hüpft man auch leichter über die Stolpersteine unterwegs)
  • Emotionsregulation trainieren (gerade das Schmachtempfinden während des körperlichen Entzuges die ersten wenigen Wochen bietet wunderbar die Gelegenheit dazu - wir hattens ja nie gelernt, haben ja immer alles an negativen Emotionen plattgeraucht. Das gilt es jetzt nachzuholen)
  • Eine Handvoll Achtsamkeits- und Borderline-Skills für die ersten Wochen antrainieren, ein paar Techniken aus der emotionszentrierten Psychotherapie vielleicht noch dazu (somatic experiencing, tapping, focusing ...)

dann kann es auch langfristig was werden, auch ohne Gewichtszunahme (langfristig, da keine Ersatzbefriedigung mehr nötig ist, bei gleichzeitig unterbewusster Wahrnehmungs- und Bewertungsänderung über die Zielarbeit, s.o. - und es steht mehr Energie für Bewegung zur Verfügung - im Sinne von: die eigene Kraft spürt man dann erst richtig, wenn man sie anwendet)
 

Nisnis

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Also ich habe mich mental auf den Rauchstopp vorbereitet.
Ich habe mir geistig vorgestellt, wie schön es ist nicht mehr zu rauchen.
Weg von der Angst, reichen die Zigaretten heute/ übers WE noch?
Hast du genug Kleingeld?
Du kommst nach Hause und es riecht dort angenehm, nicht nach kaltem Rauch.
Deine Klamotten stinken nicht mehr.
Der Hund/Katze/Tier wird es dir danken, denn der Rauch setzt sich im Fell nieder.
Wenn ich am Monatsende aufs Konto gucke, macht mein Herz einen Luftsprung. Es weist ein Guthaben auf.

Es gibt noch 1000 Gründe und die habe ich mir vorgestellt. Was glaubt ihr? Ich habe mich zum Schluß richtig aufs Aufhören gefreut.

Natürlch muss auch der Wille da sein. Ohne diesem geht es natürlich nicht.

So ein Rauchstopp ist für viele kein Spaziergang, aber auf den berühmten Klick warten bringt euch nich weg von der Sucht.
Also, nicht nur sagen ich versuche es, sondern, ich will das alles nicht mehr.

Ich konnte es mir auch nie vorstellen. Nach 40 Jahren Qualmerei und zum Schluß 40 teilwese 50 Zigaretten am Tag.

Was ist? Kommt ih mit? Ins Land der inneren Freiheit?
 

FrankUndFrei

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Hallo ,

sorry , aber mir gehen so Videos echt gegen den Strich.

Damals als ich aufhörte zu Rauchen, da hab ich sie mir auch angeguckt.
Gebracht haben sie mir Nichts, eher im Gegenteil.
Ständig wurde man mit Rauchen und Zigaretten konfrontiert.
Dabei wollte ICH da nicht dran denken und es nicht immer vor die Nase gehalten bekommen.

Das Rauchen nicht gesund ist und schwere Schäden anrichten kann, war uns auch zu Raucher-Zeiten schon bewußt.
Mir war es egal ob es am Tabak oder am Nikotin liegt.
War es "Verallgemeinern " oder "Haarspalterei" ?

Mein Fazit :

Ohne den Willen geht es nicht.

Erst nach einer gewissen Zeit konnte ich mich mit Tabak und Nikotin in verbrannten und nicht verbrannten Zustand auseinander setzen.

Für frische NMR find ich es einfach "zuviel Inputt".

Sorry, aber so ist nun mal meine Meinung.
So ist eben jeder anders, Hilde.Ich habe mir als frischer NMR durchaus gern Input über das Rauchen gegeben -vor allem auf naturwissenschaftlich / medizinischem Gebiet ...typisch Ingenieur halt :)
Zu wissen, wie Sucht funktioniert, das hat mir sehr geholfen. Den Feind kennen lernen um zwar Respekt, aber keine Angst mehr vor ihm zu haben.....
Aber auch die populäreren "Autoren" (Bücher / Filme) wie Carr fand ich ganz gut . Vor allem auch den Frädrich ... ziemlich in den Ansichten Carrs verhaftet aber eben auch populärwissenschaftlich / medizinisch unterfüttert...fand ich klasse. Idealbesetzung für den Job : Nicht-Mehr-Rauchender Arzt.
Die Ansichten vom Carr teile ich an etlichen Stellen nicht, dennoch habe ich ihn auf Grund seines köstlichen Humors gerne abends vorm Einschlafen zur Entspannung gelesen, vorm allem sein dickes Buch "Für immer Nichtraucher" mit vielen Geschichten und Anekdoten rund ums Rauchen.
Auch wenn ich finde, dass Carr an etlich Stellen daneben liegt ,und auch wenn ich noch nicht rausgefunden habe, was letztlich seine "Methode" genau ist (außer keine Hilfsmittel zu benutzen) , an machen Stellen trifft er aber auch voll ins Schwarze,vor allem, wenn er die Befindlichkeit von Rauchern beschreibt.
Ich habe mir diesen ganzen Input aber auch erst gegeben,als ich schon 2 bis 3 Wochen rauchfrei war .
Hätte ich mir diesen Input als Vorbereitung gegeben, hätte es mir vielleicht auch Angst gemacht. Ich habe das Vorhaben sozusagen von jetzt auf Gleich umgesetzt, so hatte ich gar keine Zeit Angst zu haben :)

Aber wie gesagt, jeder ist anders und jeder muss seinen Weg finden,der für ihn am passendsten ist.
 

Nisnis

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Das stimmt. Auch ich hatte, zwar gleich am Anfang, alles über die Sucht, Mittel und Vorgänge im Körer reingezogen.:)
Als der Tag kam, war´s nicht so einfach, wie ich gedacht hatte. Ich war zur Hypnose und dachte, jezt ist alles vorbei. Pustkuchen. Schmacht hatte ich immer noch, nur nicht soooo dolle. Es gehört schon eine Wagenladung Willenskraft dazu. Wenn der Schmacht zu dolle war, hatte ich Kräuterzigeretten genommen. Nicht lange, aber ich nahm sie als Ersatz. Das war noch eine Woche so, dann sollte es ohne Hilfsmittel gehen.
Ich hangelte von einem Tag zum Anderen und wenn ich abends im Bett lag, freute ich mich wie ein Schneekönig. Wieder einen Tag geschafft.
 
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