Über das Aufhören

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Sans Tabac
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Sans Tabac » Freitag 19. April 2019, 21:38

Ja, das Rumprobieren... Bei mir war es seinerzeit weniger das Rumprobieren,
als vielmehr Flüssigkeiten alle. Und wenn bei einem frischen Umsteiger die Dampfe trockenfällt,
kommt man auf die Idee, sich gerolltes Blätterwerk anzuzünden. Igitt.

Ist schon blöd, wenn die Post nicht ins Gewinde kommt...

Mittlerweile setz' ich mir meine Suppe selber an, Gefahr gebannt. ^^
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WildeHile71
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von WildeHile71 » Mittwoch 24. April 2019, 17:41

Hallo Sans Tabac,

Du hast sooo ausführlich berichtet, das ist toll und hat mir sehr geholfen.
Nur 1 Frage.

Diese MAO-Hammer, wann bauen die sich ab?
Oder wie lange dauert sowas ?

Evtl. bin ich in dem 3-Monats-Blues.

Aber ich bin ja irgendwie vorgewarnt.
LG WildeHilde71

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Sans Tabac
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Sans Tabac » Donnerstag 25. April 2019, 06:55

Hab zu den Abbauzeiten der MAO-Hemmer grade keine Zahlen präsent.
Im Allgemeinen heißt es, in Größenordnungen von 3 - 6 Monaten ist der Krempel weg.
Deine Vermutung dürfte also zutreffen.
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von WildeHile71 » Donnerstag 25. April 2019, 17:43

Hallo
und vielen Dank.

mal ne Frage allgemein .

Das Nornikotin soll sich nach ca. 3 Monaten abbauen, oder der Rest.

Wie sieht es denn bei Dampfern aus, die mit Nikotin dampfen ?
Grübel, grübel.
LG WildeHilde71

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Sans Tabac
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Sans Tabac » Freitag 26. April 2019, 01:18

Über Nornikotin als Solches ist mir nichts bekannt. Nur so viel, die Abbauprodukte des Nikotins
entwickeln keine Wirksamkeiten mehr. Bleiben aber nachweisbar.
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Lametta » Freitag 26. April 2019, 11:28

Ein Abbauprodukt von Nikotin heißt Cotinin und dafür gibt es Teststreifen (Urin).
Solange ich zu diesem Nornikotin keine seriöse Studie finde, bitte Goldstandard, bitte gerne mehrere Studien dazu, halte ich es für nicht sonderlich glaubwürdig.

Dampfer sind rein theoretisch davon eh nicht betroffen, da wir ja Nikotin substituieren, also alle Dampfer, die mit Nikotin dampfen.
Trotzdem haben auch Dampfer diese 3-3-3-1 Geschichte, kann also nicht so wild sein mit dem Nornikotin bzw. eben nicht ausschließlich daran liegen.
Mao Hemmer und ihr Abbau sind da vermutlich zielführender.

Der Anfangsbeitrag ist ganz gut, allerdings stimmen 3 Tage für den Abbau der Mao Hemmer meinem bescheidenen Wissen nach nicht, sondern 3 Monate. Ansonsten gut fürs Verständnis der Vorgänge im Hirn.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig behilflich sein, Hilde ;-)
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Sans Tabac » Samstag 27. April 2019, 15:06

@Lametta schrob:
Der Anfangsbeitrag ist ganz gut, allerdings stimmen 3 Tage für den Abbau der Mao Hemmer meinem bescheidenen Wissen nach nicht, sondern 3 Monate. Ansonsten gut fürs Verständnis der Vorgänge im Hirn.
Hab mich grade nochmal durch mein TB gebaggert...
Hapuh, hatte zum Glück nichts in der Richtung 3 Tage gesagt. Dachte schon, ich hätte mich irgendwo massiv vertan.
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Lametta
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Lametta » Samstag 27. April 2019, 15:19

Huch, nein, meine Worte waren auf den Anfangsbeitrag meines eingestellten Links bezogen - dort steht 3 Tage. Ansonsten finde ich es nett beschrieben (dort).
Man findet nicht soo viel zu den MaoHemmern vom Tabak und ihrer Abbauzeit, ich hab schon öfters mal gesucht. Ich bin halt nur ein Laie, vermutlich weiß es Prof. Mayer ;-)
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von WildeHile71 » Sonntag 5. Mai 2019, 07:29

Hallo,

hab grad noch mal das Tagebuch gelesen.

Man glaubt es kaum, es ist schon über 3 Monate her, wo ich aufgehört habe zu RAUCHEN.
Und ich stelle fest die Infos von Sans Tabac haben mir sehr geholfen.
Ich habe verstanden was wann im Körper passiert.
Da hat das Nachlesen hier im Forum gut geholfen,
auch das es andere Leute gibt, die das Gleiche durchmachen/durchgemacht haben.

Aber den Wissensstand zu erweitern, wo man eh nur an Zigaretten und Rauchen denkt, ist genial.


Also lieber Sans Tabc , Mascha, Lametta , Bernhard usw (hoffe keinen vergessen zu haben)

nochmal vielen lieben Dank .


Dieses Tagebuch sollte evtl doch ganz OBEN stehen, denn es kommen noch werdende Nichtmehrraucher,
denen dieses Tagebuch bestimmt sehr hilfreich sein wird.
LG WildeHilde71

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Sans Tabac
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Sans Tabac » Sonntag 5. Mai 2019, 13:05

Lieben Dank für die Blümchen !

Ist schon nicht verkehrt, wenn sich Leute mit den unterschiedlichsten
Ansichten zum Aufhören zusammenfinden. Da kann man schon gut was draus machen. :nick
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Bernhard
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Bernhard » Donnerstag 9. Mai 2019, 18:24

WildeHile71 hat geschrieben:
Sonntag 5. Mai 2019, 07:29

Also lieber Sans Tabc , Mascha, Lametta , Bernhard usw (hoffe keinen vergessen zu haben)

nochmal vielen lieben Dank .
Sehr gern doch, wenn ich einen Beitrag leisten konnte.
Aber schlussendlich ist ja auch jeder selber für seinen Rauchstopp verantwortlich.
Und es ist schon schön, wenn man realisiert, dass es geht, nicht? :)

Die Meisten hören ja nicht auf, weil sie bereits glauben zu wissen, dass sie es nicht schaffen.
Und da lassen sie es halt von Anfang an bleiben.

Dabei muss man es nur ein bisschen wollen.
Also, "wollen" im Sinn von "möchten, wünschen" und nicht mit "purer Willenskraft" etwas durchstieren.
Das geht zwar auch, ist aber viel schwieriger :)

Wir sind schon ziemlich cool, wir Nichtmehrraucher :)
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von WildeHile71 » Sonntag 12. Mai 2019, 08:11

Bernhard hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 18:24




Wir sind schon ziemlich cool, wir Nichtmehrraucher :)
Ist schon witzig.
Früher hab ich immer die Raucher gehasst und verflucht, weil ALLES ANGEBER.
Dachte sie kämen sich sooooo coooool vor , mit ihrer Ziggi in der Hand.

Dann kam der erste rauchende Freund.
Mal ne Ziggi anmachen usw.
Und plötzlich hatte man selber eine Schachtel dabei und ne Ziggi im Mund.
LG WildeHilde71

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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Wolkenflug » Montag 20. Mai 2019, 21:23

Sans Tabac hat geschrieben:
Freitag 19. April 2019, 21:38
Ja, das Rumprobieren... Bei mir war es seinerzeit weniger das Rumprobieren,
als vielmehr Flüssigkeiten alle.
Das so etwas auch passieren könnte, darauf war ich damals gar nicht gekommen :shocking ich bin gerade richtig erleichtert, dass mir so etwas zu Beginn nicht passierte, inzwischen vergesse ich schon immer mal wieder den Akku zu laden oder Liquid mitzunehmen, das löst aber unterwegs auch keine Panik mehr aus.
Ich glaube, ich habe ziemlich Glück, dass ich zur richtigen Zeit auch auf dein Tagebuch gestossen bin und dass es mir insgesamt dieses mal (im Vergleich zu vorherigen Versuchen) relativ leicht fällt.

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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Sans Tabac » Montag 20. Mai 2019, 23:21

@Wolkenflug, auch dir ein liebes Dankeschön für die Blümchen.

2015 war das Dampfen noch nicht so Alltag, wie es jetzt (zum Glück) ist.
Das hiess für mich Dampfkram und Flüssigkeiten oft vom anderen Ende der Welt,
ohne genau zu wissen, wann denn der Krempel ankommt. Einmal was falsch getimed
oder keine Kohle kann einen frischen Dampfer zu Fall bringen.

Im Grunde hat es nur wegen der inneren Sperre geklappt, nicht wieder zu rauchen. :nick
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Wolkenflug
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Re: Über das Aufhören

Beitrag von Wolkenflug » Dienstag 21. Mai 2019, 11:25

Das stelle ich mir hart vor, wenn ich es mit der Situation heute vergleiche. :)
Warst du irgendwann nochmal rückfällig geworden oder hast du den Umstieg einmal und nie wieder zurück geschafft?
(Ich weiß nicht, ob du schonmal dazu geschrieben hast.)

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