Rauchen aufhören und Gehirn/Lunge......

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Kekskruemel

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Normalerweise sollten die positiven Erfahrungen ausreichen um Nichtraucher zu bleiben. Bei manchen funktioniert das auch sehr gut, nur leider nicht bei allen. Dafür ist die Antidepressive Wirkung der Tabakzigarette zu groß, so das der Zwang zur Kippe zu stark werden kann.
 
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Anonymous

Kekskruemel meinte:
... Dafür ist die Antidepressive Wirkung der Tabakzigarette zu groß, so ...

Hallo Keks-
diese Tatsache ist GANZ sicher nicht zu verachten.
Bei mir lief die Beschäftigung verstärkt zum Sportlichen hin.
Zum Einen kann ich sehr gut die immer noch wachsenden Leistungsfähigkeit feststellen,
zum Anderen werden dabei aber auch Glückshormone ausgeschüttet, die über manchen Depri-Buckel hinweghelfen.

Wie sieht es denn bei Dir aus?
Hast du dieses Depri-Phasen? ich hab die manchmal noch. Es ist nicht so, dass ich dringend rauchen möchte- aber es gibt diese Löcher, schlechte Tage.... sowas eben.
Und ich KÖNNTE mir einbilden, die waren als Raucher zwar vorhanden, aber nicht so ausgeprägt...
 
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Zahl jugendlicher Raucher hat sich halbiert

Das Nichtrauchen wird für Jugendliche in Deutschland zur Norm. Nur noch halb so viele wie im Jahr 2001 rauchen. 72 Prozent haben noch nie an einer Zigarette gezogen.
Immer weniger Jugendliche rauchen. Das geht aus einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hervor. Der Anteil jugendlicher Raucher hat sich demnach in zehn Jahren mehr als halbiert, zitiert die Neue Osnabrücker Zeitung aus der Studie.

Den gesamten Artikel gibts hier:
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-06/jugendliche-raucher-rueckgang
 

Kekskruemel

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Glasmurmel meinte:
Kekskruemel meinte:
... Dafür ist die Antidepressive Wirkung der Tabakzigarette zu groß, so ...



Wie sieht es denn bei Dir aus?
Hast du dieses Depri-Phasen? ich hab die manchmal noch. Es ist nicht so, dass ich dringend rauchen möchte- aber es gibt diese Löcher, schlechte Tage.... sowas eben.
Und ich KÖNNTE mir einbilden, die waren als Raucher zwar vorhanden, aber nicht so ausgeprägt...

Mein Gott, kommt meine Antwort verspätet. Aber wie war das noch gleich? Besser spät als nie.." oder so.^^

Nein, die Depriphase hab ich vor einem Jahr nicht gehabt und bis jetzt auch nicht.
Ja, ich bin weiterhin glücklich und Rauchfrei! Körperlich geht es mir nach wie vor klasse und hab keinerlei gesundheitlichen Probleme.
 
A

Anonymous

Rauchstopp bremst den Funktionsverlust der Lunge.


Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD geht mit einem fortschreitenden Lungenfunktionsverlust einher, der sich aber mit einer optimalen Therapie und konsequentem Selbstmanagement abbremsen lässt. Das berichten die Lungenärzte im Netz.

„Der Verlust der Lungenfunktion kann bei COPD-Patienten auf das Drei- bis Vierfache hinaufschnellen im Vergleich zu gesunden Nichtrauchern, die altersbedingt ab dem 35. Lebensjahr kontinuierlich etwa 35 Milliliter an Lungenfunktionsvolumen verlieren, bis sie 75 sind“, erläutert der Vorsitzende des Bundesverbands der Pneumologen Dr. Andreas Hellmann. „Bei COPD-Patienten sinkt die Lungenfunktion allein aufgrund der Erkrankung ohne Zutun um etwa 30 Milliliter pro Jahr weiter ab. Sollte der Betreffende außerdem weiterrauchen, erhöht sich dieser Wert um das Dreifache. Dann nimmt die Sekundenluft um etwa 90 Milliliter pro Jahr ab.“
Regelmäßige lungenfachärztliche Untersuchung angeraten
...

weiter gehts hier: http://www.curado.de/lungenfunktionsverlust-copd-abbremsen-28308/
 
A

Anonymous

Nikotinabhängigkeit verstärkt Ängste bei Rauchstopp

Einen neuen Schaltkreis im Gehirn, der während des Nikotin-Entzugs von aufhörwilligen Rauchern aktiviert wird und gezielt Ängste verstärkt, haben Wissenschaftler der University of Massachusetts Medical School und des Scripps Research Institute entdeckt (siehe Current Biology 2014, Band 23, Seite 2327-2335). „Erhöhte Ängstlichkeit ist ein bedeutendes Nikotin- Entzugssymptom, das dazu beitragen kann, dass Raucher, die versuchen mit dem Rauchen aufzuhören, Rückfälle erleiden", erklärt Projektleiter Andrew Tapper.
Bei der Hirnregion, die die Unannehmlichkeiten bereitet, handelt es sich um den so genannten interpeduncularen Nucleus. Dieser kann durch Nervensignale (Neurotransmitter) aus zwei anderen Gehirnregionen aktiviert werden: Jenen aus der Area tegmentalis ventralis, die mit den angenehm empfundenen Belohnungseffekten von Drogen in Verbindung steht, und jenen aus der medialen Habenula, die durch den in der Area tegmentalis ventralis ausgeschütteten Neurotransmitter stimuliert wird.
Zumindest bei Mäusen haben es die Forscher bereits geschafft, jene Signale von Nervenzellenzu unterbinden, die diese Ängste auslösen. Um die Aktivierung des Angst auslösenden inderpeduncularen Nucleus zu unterbinden, stellten die Wissenschaftler bei den Versuchstieren die Aktivität der Nervenzellen in den beiden Signal empfangenden Regionen ruhig. „Es gibt bereits Medikamente, die spezielle Signal-Bindungsstellen (die so genannten Corticotropin Releasing Factor-Rezeptoren) blockieren, die zur Aktivierung dieser Angst auslösenden Neuronen beitragen“, erklärt Tapper. „Diese Rezeptoren wurden bereits in der Vergangenheit mit Angst und Depressionen in Verbindung gebracht.“

Quelle: http://www.lungenaerzte-im-netz.de/
 
A

Anonymous

Interessanter Artikel,

Wir lesen hier ja oft von der Angst den Rauchstopp allein auch nur anzugehen.
Und im weiteren Verlauf der Rauchfreiheit sind anfänglich auch häufig Ängste mit an Bord.
Und richtig: die Betroffenen spinnen NICHT.

Danke für die Info.
 
A

Anonymous

Rauchstopp lohnt sich auch noch mit sechzig

Raucher steigern mit jeder Zigarette ihr Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko, ein Herztod trifft sie im Schnitt fünfeinhalb Jahre früher als Nichtraucher. Doch auch umgekehrt gilt: Selbst wer erst im fortgeschrittenen Alter über 60 Jahren mit dem Rauchen aufhört, senkt sein Risiko bereits innerhalb weniger Jahre erheblich. Das bestätigten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum jetzt an insgesamt über einer halben Million Menschen aus Europa und den USA (siehe British Medical Journal, Online-Veröffentlichung am 20.4.2015).

In der bislang umfangreichsten Untersuchung zu den Auswirkungen des Rauchens auf Herz-Kreislauferkrankungen bei älteren Menschen analysierte die Epidemiologin Dr. Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum 25 Einzelstudien.. Insgesamt wertete sie damit die Daten von über einer halben Million Menschen im Alter von 60 Jahren und darüber aus.
Raucher sterben doppelt so oft an einer Herz-Kreislauferkrankung wie lebenslange Nichtraucher. Das Risiko steigt abhängig von der Zahl der Zigaretten, die ein Mensch im Laufe seines Lebens geraucht hat. Nach einem Rauchstopp geht dieses Risiko kontinuierlich zurück. Im Mittel liegt es für ehemalige Raucher noch 1,3-fach höher als für einen lebenslangen Nichtraucher.
Schon in den ersten fünf Jahren nach der letzten Zigarette sinkt das Risiko messbar. Auch Menschen, die es erst nach ihrem 60. Geburtstag schaffen, das Rauchen aufzugeben, profitieren noch von verringerten Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen. Jedoch gilt: Je länger der Rauchstopp zurückliegt, desto deutlicher sinkt das Risiko der Ex-Raucher, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu versterben.
Da es Menschen oft schwerfällt, die Bedeutung relativer Risiken korrekt einzuschätzen, analysierten die Forscher die Ergebnisse ihrer Metaanalyse zusätzlich mit einer alternativen Methode: Sie errechneten, um wie viele Jahre das Rauchen den Herztod beschleunigt. Raucher versterben demnach im Mittel fünfeinhalb Jahre früher an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung als lebenslange Nichtraucher. Bei Ex-Rauchern sind es dagegen nur noch knapp über zwei Jahre.

„Es ist also nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Selbst Menschen in der höchsten Altersgruppe profitieren gesundheitlich noch sehr davon“, sagt Studienleiter Prof. Hermann Brenner. „Viele Herzinfarkte und Schlaganfälle mit all ihren schwerwiegenden Folgen ließen sich so verhindern.“

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum
 
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